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Das
BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V.
(Berlin) hat im September
2005 eine vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend geförderte Tagung: Kinder- und Jugendreisen im 21. Jahrhundert
veranstaltet,
an der auch der Trägerverein der
FERIENBÖRSE für alle von 6 bis 26, Völkerverständigung durch Begegnung e.V.
(Leipzig) beteiligt war.
60 Teilnehmer
diskutierten über die Zukunft im zusammenwachsenden Europa
Im Einstiegsreferat der Fachtagung Kinder- und Jugendreisen im
21. Jahrhundert
wies der Geschäftsführer des BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V.
(Berlin), Jens-D. Kosmale, Mitte September auf die Notwendigkeit hin, durch
stärker aufeinander abgestimmtes Handeln zwischen allen Akteuren auf die
Zeit vermehrt wegfallender Zuschüsse vorbereitet zu sein. Die gleiche
Notwendigkeit sah auch die Geschäftsführerin von GLS Sprachenzentrum
(Berlin) und Vertreterin der FIYTO Federation of International Youth Travel
Organizations (Kopenhagen), Barbara Jaeschke. Zu der Tagung hatte das
BundesForum Veranstalter und Verbände aus dem Bereich Jugendtourismus in die
Sportschule und Bildungsstätte des Landessportbund Hessen e.V.
nach Frankfurt/Main eingeladen. Daran nahmen
nicht nur Kinder- und Jugendreiseveranstalter teil, sondern auch Sprach- und
Familienreiseveranstalter. Bärbel Schwerin von RobinReisen.de (Malchow)
regte an, angesichts eines Wandels in der Bevölkerungszusammensetzung noch
mehr special interest Reisen auszuschreiben, so z.B. für aus Ihrer
ostdeutschen Heimat aus beruflichen Gründen weg gezogene Personen. Auch Jens
Pothmann vom Forschungsverbund DJI Deutsches Jugendinstitut Universität
Dortmund wies anhand von ausgewählten Prozentzahlen des Statistischen
Bundesamtes (Wiesbaden) auf die Notwendigkeiten zu Veränderungen hin.
Anschließend diskutierten die
60 Teilnehmer in drei Arbeitsgruppen die Impulsreferate.
Christian
Clausnitzer, Senior Project Manager von iconkids & youth (München),
unterlegte Pothmanns Angaben mit konkreten Zahlen und forderte eine gezielte
Ansprache der unterschiedlichen relevanten Zielgruppen, da sie sonst nicht
zu erreichen seien. Genau dieses praktiziert bereits äußerst erfolgreich die
belgische Organisation AEP, wie Bernadette De Paepe im Rahmen von Best
Practice Vorstellungen berichtete. Angela Dante vom CTG Youth Tourist Center
Padua vertrat die Auffassung, daß junge Leute lernen sollten, so zu reisen,
daß sie anschließend ihre eigene Region mit neuen Augen sehen: "discover the
world behind the corner". Als nachahmenswert wurden in diesem Zusammenhang
auch die starke internationale Ausrichtung der Sportjugend Hessen von
Peter Brinks (Frankfurt) und das Konzept von RUF Jugendreisen einer ganzen
Insel ausschließlich für junge Leute von Geschäftsführer Tom Korbus
(Bielefeld) dargestellt.
Kosmale wies
in einem zweiten Referat darauf hin, daß im BundesForum in drei
Arbeitsgruppen an einer Steigerung der Qualität bei Angeboten für junge
Leute gearbeitet wird: Unterkunft, Personal und betreute Gruppenreisen.
Erste Ergebnisse dazu sollen noch
2005
vorliegen. Thomas Loepke vom Europäischen Tourismusinstitut an der
Universität Trier vertrat die Thesen: Markenbildung und Markenbindung sind
die Grundpfeiler erfolgreicher Unternehmen im Jugendmarkt; im
Jugendtourismusbereich gibt es noch einen großen Nachholbedarf.
Von der Tagung wird eine Dokumentation
erstellt, die gegen eine Schutzgebühr bestellt werden kann beim BundesForum
Kinder- und Jugendreisen e.V. Service, Ritterstraße 4/Theaterpassage,
04109 Leipzig,
Tel.
03 41-960 67 36,
Fax -960 67 26,
leipzig@bundesforum.de.
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